In seiner heutigen Sitzung hat der Erweiterte Akademische Senat der TU Berlin eine neue Grundordnung beschlossen. In dieser wurde zuvor durch einen Änderungsantrag aus der Statusgruppe der Studierenden die Zusammensetzung des Erweiterten Akdemischen Senats so geändert, dass es nach Inkrafttreten in diesem Gremium eine Viertelparität (alle vier Statusgruppen werden von der gleichen Anzahl an Mitgliedern vertreten) geben wird.
Die TU hat nicht nur inzwischen ihr eigenes Antragsformular zur Rückerstattung der Rückmeldegebühren online gestellt, es scheinen auch erste Studierende ihr Geld zurück bekommen zu haben. Die TU bittet auch alle (ehemaligen) Studierenden darum, zur schnelleren Bearbeitung der Anträge, diesen noch einmal online auszufüllen, auch wenn bereits schriftlich ein Antrag gestellt wurde. Den Antrag findet ihr hier.
Rekordarbeitslosigkeit und zunehmende Armut erschüttern die südeuropäischen 'Krisenstaaten'. Doch trotz massiver Proteste und ständig neuer Berichte über die wachsende Perspektivlosigkeit einer ganzen Generation besteht die deutsche Regierung auf die von der Troika verordneten Sparprogramme. Wie ist diese scheinbar ausweglose Situation entstanden? Welche Interessen stehen auf dem Spiel? Und was bedeutet das für die Zukunft Europas?
Vorträge und Diskussion mit:
- Christina Kaindl (leitende Redakteurin der Zeitschrift «Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis», Psychologin und Politikwissenschaftlerin)
- Trevor Evans (Professor für Geldtheorie, Geldpolitik und internationale Währungsbeziehungen, HWR Berlin. Mitglied der Koordinations-Gruppe der «European Economists for an Alternative Economic Policy in Europe»)
23. Mai 2013, 18 Uhr, TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 3005
Bereits in der letzten AStA-Info im Oktober haben wir euch über die Überarbeitung unserer Studien- und Prüfungsordnungen berichtet. Seit Dezember 2012 ist eine neue Allgemeine Prüfungsordnung (AllgPO) in Kraft getreten, welche nun den Prüfungsalltag für alle Studiengänge an der TU Berlin regelt.
„они не пройдут“
„no pasaran“
„Sie kommen nicht durch“
Die russische Variante des spanischen Ausspruchs „¡NO PASARÁN!“ (sie kommen nicht durch) ziert die neuen AStA-Taschen im Sommersemester 2013. Warum?
Studierende der Lomonosov-Universität aus Moskau berichteten im August letzten Jahres über den Gerichtsprozess gegen die russische Punkband „Pussy Riot“. Nadezhda Tolokonnikova, eine der Angeklagten, trug beim Prozess ein T-Shirt mit der Aufschrift „NO PASARÁN!“. Die Kommiliton_innen aus Moskau, die an der TU Berlin zu Gast waren, wiesen darauf hin, dass der Spruch in seiner russischen Variante „они не пройдут“ (gesprochen: oni ne proidut) und dem Zusatz „этого не будет“ (gesprochen: etava ne budet. was soviel heißt wie „das wird nicht passieren“) 1941 vor allem von Partisan_innen gegen die deutsche Wehrmacht beim Überfall auf die Sowjetunion entgegengehalten wurde.
weiterlesen...
